Digitale Insellösungen überwinden: Warum Vernetzung der nächste Schritt der Schuldigitalisierung ist

Schulen fehlt es nicht an digitalen Werkzeugen, sondern an deren Vernetzung. Wie EduPage und studypilot zusammenspielen.

Der Vertretungsplan wurde geändert, die Hausaufgabe steht im Schulportal und der Termin für die Klassenarbeit wurde per Messenger verschickt. Solche Medienbrüche gehören an vielen Schulen zum Alltag. Dabei fehlt es den meisten Schulen heute nicht an digitalen Lösungen, sondern an deren Vernetzung.

In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche digitale Werkzeuge eingeführt. Schulverwaltungssoftware, Lernplattformen, Kommunikationslösungen oder digitale Klassenbücher erleichtern viele Prozesse. Doch häufig arbeiten diese Systeme nebeneinander statt miteinander. Informationen müssen mehrfach gepflegt werden und erreichen Lehrkräfte, Schüler:innen oder Eltern über unterschiedliche Kanäle.

Die Herausforderung der Schuldigitalisierung besteht deshalb heute nicht mehr darin, weitere Tools einzuführen, sondern bestehende Systeme intelligent miteinander zu verbinden.

Die Schulverwaltung als Fundament

Eine vernetzte digitale Schule braucht zunächst eine zentrale Grundlage. Genau hier setzt EduPage an.

Die Schulsoftware bündelt organisatorische Prozesse wie Stunden- und Vertretungspläne, das digitale Klassenbuch, die Anwesenheitsverwaltung sowie die Kommunikation mit Lehrkräften, Eltern und Schüler:innen in einem System. Dadurch entstehen verlässliche und aktuelle Informationen, die den gesamten Schulalltag abbilden. EduPage wird bereits an über 3.500 Schulen in Deutschland eingesetzt und von RAABE, Klett Gruppe vertrieben.

Doch der eigentliche Mehrwert entsteht, wenn diese Informationen nicht nur verwaltet, sondern auch intelligent weitergegeben werden.

Vernetzung statt Medienbrüche

Ein Beispiel dafür ist die Integration von EduPage und studypilot.

Während EduPage die organisatorischen Prozesse der Schule abbildet, unterstützt studypilot Schüler:innen dabei, ihren Schulalltag zu organisieren. Stundenplan, Termine, Hausaufgaben und persönliche Notizen werden in einer zentralen Anwendung zusammengeführt.

Durch die Schnittstelle zwischen beiden Systemen werden Informationen automatisch übertragen. Änderungen im Vertretungsplan erscheinen direkt im Stundenplan der Schüler:innen in studypilot. Perspektivisch sollen auch Hausaufgaben aus EduPage automatisch übernommen und mit Notizen oder Lernmaterialien verknüpft werden. Lehrkräfte arbeiten dabei weiterhin ausschließlich in EduPage. Es entstehen keine zusätzlichen Arbeitsschritte.

Davon profitieren Schulen

Die Vernetzung digitaler Systeme schafft spürbare Vorteile:

  • Informationen müssen nur einmal erfasst werden.
  • Lehrkräfte werden von doppelter Datenpflege und zusätzlicher Kommunikation entlastet.
  • Schüler:innen erhalten aktuelle Informationen dort, wo sie ihren Schulalltag organisieren.
  • Bestehende Softwarelösungen werden sinnvoll miteinander verbunden, statt neue Insellösungen zu schaffen.

Digitalisierung heißt Zusammenarbeit

Die erste Phase der Schuldigitalisierung bestand darin, analoge Prozesse digital abzubilden. Die nächste Phase besteht darin, diese digitalen Lösungen miteinander zu vernetzen.

Die Integration von EduPage und studypilot zeigt, wie Schulverwaltung und Lernorganisation sinnvoll zusammenspielen können. Denn erfolgreiche Digitalisierung bedeutet nicht, möglichst viele Anwendungen einzusetzen, sondern Informationen genau dort verfügbar zu machen, wo sie gebraucht werden.


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